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Vorbeugen von Zahnfehlstellung bei Kindern und Babys

Zahn- und Kieferfehlstellungen können bei Kindern und Babys genetisch veranlagt sein, aber auch durch äußere Einflüsse entstehen. Veranlagungen lassen sich nicht beeinflussen. Äußeren Einflüssen können Eltern jedoch entgegenwirken, um Schädigungen zu vermeiden. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie einer Zahnfehlstellung bei Kindern und Babys vorbeugen.

Zahn- und Kieferfehlstellungen bei (Klein-)Kindern

Unser Mundraum ist so abgestimmt, dass das Gebiss beschwerdefrei funktionieren kann. Doch durch erbliche oder äußere Einflüsse können diese Strukturen gestört werden und zu einer Zahn- oder Kieferfehlstellung (Dysgnathie) führen. Während der Unterkiefer stark von erblichen Faktoren geprägt wird, wird der Oberkiefer durch gewohnheitsmäßige Tätigkeiten beeinflusst. Dazu gehören:

  • Zungen- und Lippenpressen
  • Mundatmung
  • Daumenlutschen
  • Nuckeln

Bei Kindern, die lange und häufig am Daumen lutschen, kippen die oberen Zähne häufig auswärts, was zu sogenannten „Hasenzähnen“ führt. Bleibt ein Milchzahn zu lange im Mundraum, kann es passieren, dass der nachfolgende Zahn diesem ausweichen muss und daraus eine Fehlstellung resultiert. Oder er gar nicht erst durchbrechen kann und im Knochen verbleibt.

Eine Zahn- oder Kieferfehlstellung bei Kindern und Babys führt langfristig zu Problemen. Insbesondere beim Kauen kommt es zu Schwierigkeiten. Je nach Schweregrad kann sich die Problematik auch auf die Aussprache und sogar auf die Atmung auswirken. Somit dient die Kieferorthopädie nicht nur ästhetischen Gründen, sondern auch der Gesundheit und Lebensqualität. Um jedoch Zahnfehlstellungen zumindest durch äußere Einflüsse zu vermeiden, gibt es einige Möglichkeiten.

So können Sie einer Zahnfehlstellung bei Kindern und Babys vorbeugen

Kiefer- und Zahnfehlstellungen sind häufig erblich bedingt. Diese lassen sich nicht oder in geringem Maße vorbeugen. Nur ein konsequentes Tragen der Spange schafft in diesen Fällen Abhilfe. Schädigenden Gewohnheiten jedoch lässt sich entgegenwirken, um daraus resultierende Spätfolgen zu vermeiden.

Stillen zum Vorbeugen von Zahnfehlstellungen bei Kindern und Babys

Während der Oberkiefer fest im Schädel verankert ist, haben Neugeborene einen noch veränderbaren Unterkiefer. Dieser liegt meist etwas weiter nach hinten gesetzt. Durch das Stillen und die dadurch entstehende Anstrengung beim Saugen wird der Unterkiefer über die Zeit nach vorne gezogen. Daher sollten alle Babys für eine bestimmte Zeit gestillt werden. Sollte das Stillen nicht möglich oder gewünscht sein, gibt es spezielle Aufsätze für die Fläschchen. Dabei ist darauf zu achten, dass diese die richtige Größe und eine nicht zu große Saugöffnung haben, um der Anstrengung beim Stillen nahezukommen.

Einen kiefergerechten Schnuller nutzen

Experten empfehlen den Schnuller bis zum zweiten Lebensjahr. Wichtig ist jedoch, dass dieser kiefergerecht geformt ist. Denn sonst kann es während der Wachstumsschübe zu Kiefer- und Zahnfehlstellungen kommen. Bei Kindern, deren Schnuller nicht entsprechend dem Kiefer geformt ist oder bei denen die Abgewöhnung zu spät stattfand, lässt sich häufig ein lutschoffener Biss beobachten. Dabei sind die Schneidezähne nach vorne verschoben. So bleibt eine Lücke beim Zusammenbeißen, die zu Schwierigkeiten beim Kauen führt. Auch kann es zu Lispeln und einer Mundatmung kommen, da sich die Lippen nicht vollständig schließen lassen.

Daumenlutschen abgewöhnen

Einen ähnlichen Effekt hat das Daumenlutschen. Dadurch bleiben sichtbare Spuren an Kiefer und Zähnen, die sich durch schiefe Vorderzähne oder sogar einen verschobenen Unterkiefer äußern. Zudem wird der Kiefer durch das Lutschen am Daumen an seinem Wachstum gehindert und sogar die Motorik der Zunge gestört, was zu Sprachproblemen führen kann.

Fläschchen und Schnuller nicht zu lange geben

Ab dem dritten Lebensjahr befindet sich der Unterkiefer im Optimalfall in der korrekten Position. Ab diesem Zeitpunkt sollten Fläschchen und Schnuller nicht mehr gegeben werden. Denn dadurch besteht das Risiko, dass der Kiefer durch die Sauganstrengung weiter nach vorne gezogen wird. Die Folge daraus ist, dass der Unterkiefer weiter vorne sitzt als der Oberkiefer und es so zu einer Fehlstellung bei Kindern kommt.

Beginn der Mundhygiene mit dem ersten Milchzahn

Mit dem täglichen Zähneputzen sollte begonnen werden, sobald der erste Milchzahn durchgebrochen ist. Auf diese Weise werden Kinder bereits frühzeitig an die Mundhygiene gewöhnt. Ratsam ist außerdem, fluoridhaltige Zahnpasta für Kinder zu verwenden. Diese unterstützt dabei, die Zähne und den Zahnschmelz zu stärken.

Frühe Vorsorge durch den Zahnarzt

Seit Juli 2016 enthält das U-Untersuchungsheft den Passus „zahnärztliche Früherkennung“. Dabei handelt es sich um die erste zahnärztliche Untersuchung, die zwischen dem 34. und 36 Lebensmonat stattfindet. Entscheidend dabei ist, dass der Arzt auch auf eine potenzielle Kieferfehlstellung eingeht. So lässt sich mit den entsprechenden Maßnahmen bereits frühzeitig eine Zahnfehlstellung bei Kindern und Babys erkennen und vorbeugen.

Unser Tipp: Ab diesem Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, dass eine kieferorthopädische Maßnahme notwendig ist. Sobald diese angeraten oder sogar mit einer Behandlung begonnen wurde, lässt sich keine Zahnzusatzversicherung für Kinder, die diese Maßnahme abdeckt, mehr abschließen. Wir empfehlen Ihnen daher, vor dem ersten Besuch beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden mit 34 bis 36 Monaten eine Zahnzusatzversicherung für Kinder abzuschließen. Hier finden Sie unsere Empfehlungen mit bewährten kieferorthopädischen Leistungen.

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